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aktuelles [2025/12/08 12:00] – [Prien on Ice – Nikolausparty auf der Priener Eisbahn] gfreundaktuelles [2026/01/05 09:49] (aktuell) – [Nach Felssturz im Wimbachtal] gfreund
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-=====König Ludwig Saal=====+=====Nach Felssturz im Wimbachtal=====
  
-{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/2026-01-01_pressebild_neujahrskonzert_c-markt_prien_a._chiemsee.jpg?200w=120&h=120&tok=520c1d|Blaskapelle Prien, Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee}}+{{ |}}
  
-Festliches Neujahrskonzert der Blaskapelle Prien **am Donnerstag, 1. Januar**+=====Prien on Ice - Schwungvoller Jahresbeginn auf der Eisbahn=====
  
-Das musikalische Veranstaltungsjahr 2026 beginnt am Donnerstag, 1Januar um 11 Uhr mit einem festlichen Neujahrskonzert im [[König Ludwig Saal]], Stauden 3Die Blaskapelle Prien zieht dabei wieder unter der Leitung von Karl-Wilhelm Hultsch alle Register ihres KönnensHumorvolle Anekdoten sowie lustige und nachdenkliche Gedichte runden das Programm der traditionsreichen Veranstaltung abDie Marktgemeinde Prien aChiemsee, die Musiker sowie die Stabführung der Blaskapelle Prien freuen sich, gemeinsam mit den Gästen das neue Jahr mit musikalischem Schwung zu begrüßen. +{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/2025-12-18_pressebild_prien_on_ice_apres-ski_u._kinderdisco_c-markt_prien_a._chiemsee_l.morgenstern.jpg?200w=120&h=120&tok=176c9e|Skioutfit anziehenFreunde einpacken und dabei sein, wenn „Prien on Ice“ zum Jahresbeginn 2026 in die nächste Runde geht!}}
  
-Der Eintritt ist frei.+  
 +**Am Samstag, 10Januar** wird die Eisfläche am Wendelsteinpark zur Bühne für besondere Winter-Highlights
  
-Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 und unter Telefon +49 8051 69050 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.+Neben dem öffentlichen Eislaufvergnügen wird die Eisfläche am Wendelsteinpark im Rahmen von „Prien on Ice“ auch im neuen Jahr wieder zur Bühne für besondere Winter-HighlightsGleich zwei Events sorgen im Januar für Stimmung auf dem Kunsteis.
  
-=====Kinderprogramm im Priener Christkindlmarkt=====+Am Samstag, 10. Januar, ab 19 Uhr, verwandelt sich die Eisfläche in die wohl heißeste Après-Ski-Zone der Region. Unter dem Motto „Prien on Ice – Après-Ski-Party“ dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf eine stimmungsvolle Mischung aus Hüttengaudi und Eislaufspaß freuen. DJ Lumpi bringt mit den größten Après-Ski-Hits und mitreißenden Beats garantiert Bewegung aufs Eis und sorgt dafür, dass niemand lange stillsteht. Ob direkt von der Piste oder einfach in bester Winterlaune – hier kommt jede und jeder auf seine Kosten.
  
-{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/christkindlmarkt-prien-5546_markt_prien_a._chiemsee_tanja_ghirardini.jpg?200w=120&h=120&tok=272523|Schon in wenigen Wochen ist Weihnachten – besonders Kinder blicken den Feiertagen mit leuchtenden Augen entgegen. Auf dem Priener Christkindlmarkt erwarten Mädchen und Buben ein vorweihnachtliches Programm mit Basteln, Malen, Singen und zauberhaften GeschichtenBildrechte: Markt Prien aChiemsee – Tanja Ghirardini}}+Für die jüngsten Gäste geht es nur wenige Tage später bunt und fröhlich weiterAm Freitag, 16Januar 2026, von 15 bis 18 Uhr, steigt die „Prien on Ice – Kinder-Faschingsdisco“Ob als Prinzessin, Superheld oder Dino – verkleidete Kinder können sich auf ein ausgelassenes Eisdisco-Erlebnis freuen und gemeinsam zu aktuellen Hits feiernDie ADTV Tanzschule Wangler zeigt coole Moves, die direkt auf dem Eis ausprobiert werden können. Zusätzlich warten weitere Überraschungen auf die kleinen Besucherinnen und Besucher.
  
 +Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. 
  
-**Vorweihnachtliches Kinderprogramm im Bauwagen**+Ob regionale Schmankerl, wärmende Getränke oder eiskalte Drinks – die Gastrohütten an der Steganlage bieten den Besucherinnen und Besuchern von „Prien on Ice“ eine willkommene Stärkung. Der Schlittschuhverleih von Sport Kaiser stellt vor Ort gegen eine Gebühr hochwertige Schlittschuhe zur Verfügung. Ein Schleifservice wird im Sportgeschäft Kaiser angeboten.  
 +Die Eisbahn kann fast täglich kostenlos von Schlittschuhläuferinnen und -läufern genutzt werden. Bis 14. Januar 2026 steht die Eisfläche jeweils am Montag-, Dienstag- und Mittwochvormittag für Schulbuchungen zur Verfügung. Die Gastronomie und der Schlittschuhverleih haben von 25. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026, donnerstags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. 
  
-Im Rahmen des Priener Christkindlmarktes bietet die Marktgemeinde Prien a. Chiemsee auch 2025 wieder ein liebevoll gestaltetes Adventsprogramm für Kinder ab drei Jahren. Neben dem Heimatmuseum können die kleinen Besucher in einem gemütlich ausgebauten Bauwagen, der „Priener Kinderoase“, an den Adventswochenenden nach Herzenslust bastelnmalensingen und spannenden Geschichten lauschen.+Die Umsetzung der Eislaufbahn und Prien on Ice“ wird unterstützt von Gesundheitswelt Chiemgau AGYachthotel Chiemsee GmbHGarden Hotel Reinhart KGScholz Naturstein GmbH, Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG, Mike's Kino, Piraten Pub, Farbenboutique und Malerbetrieb Barhainski, Brotquelle Prien und Tonart Audio – sowie vieler weiterer Sponsoren.
  
-Kreatives BastelnMalen und Geschichten hören+Der Flyer „Prien on Ice“ mit dem detaillierten Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro PrienAlte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de erhältlich. Ausführliche Infos unter https://www.tourismus.prien.de/prien-on-ice/ 
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 +=====Nach Felssturz im Wimbachtal=====
  
-Bereits am ersten Adventswochenende startet das Programm für junge KreativeAm Freitag, 28November, können Kinder von 14 bis 16 Uhr im Workshop Studio 5 mit Lia Partsch malen, während Robert Urban von 16 bis 18 Uhr zum weihnachtlichen Basteln einlädtAm Samstag, 29November, geht es von 15 bis 17 Uhr mit Robert Urban weiter, und ab 17 Uhr erklingen Weihnachtslieder mit Birgit Urban, die auch am Sonntag, 30Novembervon 14 bis 16 Uhr für festliche Stimmung sorgen. Gleichzeitig wird auch an beiden Tagen fleißig gebastelt – von 16 bis 18 Uhr steht Robert Urban für die jungen Handwerker bereit.+{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/felssturz.jpg?200w=120&h=120&tok=db1e51|Rund 30 Meter Stahlseil und mehrere Eisenbügel im oberen Bereich des neuen Steiges sollen Bergsteigerinnen und Bergsteigern das Überwinden einer rund zehn Meter hohen Geländekante ermöglichenDer neue Steig wird schwieriger zu begehen sein als der altedurch einen Felssturz verschüttete Weg.}}
  
-NikolausWichtelgeschichten und Stelzenzauber+**Seit dem großen Felssturz im hinteren Wimbachtal am 5. August 2025 ist der Weg über den Trischübel-Pass (Nr. 411419, 421) gesperrt. Rund 3.000 Kubikmeter Fels haben den viel begangenen Steig verschüttet und unpassierbar gemacht.** 
  
-Am zweiten Adventswochenende - vom Freitag, 5. bis Sonntag, 7Dezember erwarten die Kinder besondere ÜberraschungenAm Samstag6. Dezemberbesucht um 16 Uhr der Nikolaus den Christkindlmarkt und verteilt kleine Päckchen mit Leckereien. Er freut sich über Gedichte oder Lieder der Mädchen und Buben. Anschließend, von 17 bis 19 Uhr, können die Kinder Wichtelgeschichten von Katharina Puchalla lauschen. Am Sonntag, 7. Dezember, gibt es ab 16 Uhr ein besonderes Spektakel: Semmefuiz auf Stelzen sorgt für staunende Kinderaugen, gefolgt von Märchen und einem kleinen Koboldauftritt.+Ein geologisches Gutachten hat ergeben: Vor Ort besteht weiterhin große Felssturzgefahrda noch rund 5.000 Kubikmeter weitgehend loses Gesteinsmaterial in der Felswand verblieben sindDie Nationalparkverwaltung hat seit dem Felssturz-Ereignis intensiv an einer Alternativlösung gearbeitetIm Frühsommer 2026 soll ein neuerrund 600 Meter langer Steig fertig gestellt werden, der den Gefahrenbereich weiträumig umgeht.
  
-Kreativworkshops und Bastelspaß+Die neue Trassierung folgt einem alten Jägersteig und umgeht den Felssturzbereich im so genannten „Banngraben“ in südlicher Richtung. Damit der neue Steig den Anforderungen an mehrere tausend Begehungen pro Jahr in beiden Richtungen erfüllt, wird der Jägersteig aktuell ertüchtigt. Die Waldarbeiter vom Revier Au-Schapbach haben bis zu den ersten Schneefällen intensiv an der Neutrassierung des Steiges gearbeitet: „Wir haben rund 250 Meter im unteren Teil bereits fertig gestellt. Im oberen Teil trifft der Steig direkt nach dem Banngraben wieder auf den bestehenden Wanderweg Richtung Trischübel. In diesem Abschnitt müssen Wanderer künftig eine rund zehn Meter hohe Geländekante überwinden. Hier haben wir bereits 30 Meter Stahlseil und mehrere Eisenbügel eingebaut“, erklärt Revierleiter Martin Weckel und ergänzt: „Damit ist klar: Der neue Steig wird eine höhere Schwierigkeit haben als der alte. Er ist deutlich steiler, es besteht Absturzgefahr und auch mit Steinschlag ist zu rechnen. Eine einfachere Wegführung ist in diesem dynamischen, hochalpinen Gelände leider nicht möglich.“
  
-Das dritte Adventswochenende - Freitag12bis Sonntag14Dezember - steht erneut ganz im Zeichen des kreativen Schaffens: Am Freitag und Samstag können Kinder von 14 bis 16 Uhr im Workshop Studio 5 mit Lia Partsch kreativ werdendanach lädt Robert Urban von 16 bis 18 Uhr zum Basteln ein. Auch am Sonntag stehen von 16 bis 18 Uhr Bastelaktionen mit Robert Urban auf dem Programm.+Die Steigbauarbeiten sollen im Frühsommer 2026 fertiggestellt seinvorausgesetzt, die Schneelage im ausgehenden Winter lässt einen zeitigen Arbeitsbeginn zuDie Nationalparkverwaltung hat bislang über 500 Mannstunden in die Arbeiten investiertauch die Kosten trägt der NationalparkDie neue, offizielle Wegführung wird im Frühsommer 2026 bekannt gegeben und entsprechend beschildert. Bergsteiger müssen sich somit künftig beim Überstieg des Trischübl-Passes im Wimbachtal auf drahtseilgesicherteausgesetzte Kletterstellen mit Absturzgefahr einstellen. Für Hunde ist der Steig nicht geeignet.
  
-Weihnachtsgeschichten und Lieder zum Mitmachen+Die Nationalparkverwaltung und die Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV) warnen weiterhin vor dem Betreten des gesperrten Felssturzbereichs – auch bei Skitouren in der bevorstehenden Wintersaison. Es besteht nach wie vor akute Felssturzgefahr. Eine entsprechende Beschilderung zur Sperrung wird vor Ort und an den zentralen Zugängen (Eingang [[https://www.chiemgau-wiki.de/wimbachklamm|Wimbachtal]], [[St.Bartholomä]]) angebracht.
  
-Am vierten Adventswochenende Freitag, 19. bis Sonntag, 21. Dezember - können die kleinen Besucher noch einmal in die zauberhafte Vorweihnachtswelt eintauchen: Am Freitag liest Katharina Puchalla von 14 bis 16 Uhr Wichtelgeschichten, gefolgt von Bastelaktionen mit Robert Urban bis 18 Uhr. Auch am Samstag, von 15 bis 17 Uhr, und am Sonntag, von 16 bis 18 Uhr wird fleißig gebastelt. Mit Birgit Urban werden am Samstag, von 17 bis 18 Uhr, und am Sonntag, von 15 bis 16 Uhr Weihnachtsliedern gesungen.+=====Aktuelles vom BGL-Nationalpark=====
  
-Pferdekutschenfahrten und Leckereien+{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/np_bgl_zelte.jpg?200w=120&h=120&tok=db6870|35 Mal haben Rangerinnen und Ranger im Jahr 2025 illegales Zelten und verbotene Lagerfeuer im Nationalpark zur Anzeige gebracht – so wie hier auf St. Bartholomä am Königssee. Deutlich darüber lag die Zahl der ausgesprochenen Verwarnungen an entsprechend sichtbar ausgerüstete Wanderer. Damit hat der Nationalparkdienst allen voran in der Sommersaison 2025 zahlreiche Verstöße gegen die Nationalparkverordnung verhindert.}}
  
-Warm eingepackt können sich Familien samstags und sonntags von 16 bis 19 Uhr auf eine weihnachtliche Rundfahrt mit der Pferdekutsche durch Prien begeben (Abfahrt in der Höhenbergstraße beim Heimatmuseum, Kosten beim Kutscher). Anschließend wärmt ein Becher Kinderpunsch die kleinen Händebevor es nach einem ereignisreichen Tag nach Hause geht.+Jahresrückblick im Besuchermanagement des Nationalparks Berchtesgaden 
 +Ein ereignisreiches Jahr im Besuchermanagement des Nationalparks geht zu Ende. Während die Zahl der widerrechtlichen Betretungen des Vegetationsschutzgebiets am Königsbach-Wasserfall („Instagram-Gumpen“deutlich zurückging, müssen sich die Rangerinnen und Ranger neuen Herausforderungen stellen: Gäste stellen persönliche Interessen bei so genannten „Mikro-Abenteuern“ im Nationalpark zunehmend in den VordergrundNegative Folgen für die Natur werden dabei ausgeblendet. Hier spielen auch die Sozialen Medien eine Rolledie Besucher auf der Suche nach Klicks und Likes zu Regelverstößen im Schutzgebiet motivieren – zu Lasten der Natur.
  
-Das Faltblatt Priener Christkindlmarkt“ mit dem detaillierten Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro PrienAlte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de erhältlichAusführliche Informationen unter priener-christkindlmarkt.de.+Zunächst eine gute Nachricht: Die Zahl der Anzeigen für das Betreten des gesperrten Vegetationsschutzgebiets am Königsbach-Wasserfall (Instagram-Gumpen) ist deutlich rückläufig: Wurden im Jahr 2024 noch 46 Anzeigen wegen widerrechtlichen Betretens registriert, waren es im aktuellen Jahr nur noch vier. Rangerleiterin Dr. Hanna Kastein kennt die Gründe: „Die Strategien beim Einsatz unserer Rangerinnen und Ranger im Gebiet haben sich bewährt und die Sperrung hat sich inzwischen auch international herumgesprochen. Unsere Zählanlagen im Vegetationsschutzgebiet bestätigen den deutlichen Rückgang der Betretungen. Die Sperrung zeigt also den gewünschten Erfolg: Die Vegetation erholt sich langsam, aber beständig.“ Die Verordnung zum Vegetationsschutzgebiet gilt noch bis zum 31. Oktober 2026. Wie es danach mit dem Gumpen am Königsbachwasserfall weitergeht, darüber entscheidet im kommenden Jahr ein Gremium aus verschiedenen Institutionen. 
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 +Nach wie vor hoch ist die Anzahl an Verstößen durch illegales Zelten, Biwakieren und Feuermachen. 35 Anzeigen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks im Jahr 2025 aufgenommender Schwerpunkt lag im Bereich Königssee. „Der Königssee und sein direktes Umfeld wird auch im kommenden Jahr Einsatzschwerpunkt sein, hier passieren die meisten Verstöße gegen die Nationalparkverordnung“, erklärte Kastein. Dabei spielen auch so genannte „Mikro-Abenteuer“ eine zunehmende Rolle: Kurze, einfache Outdoor-Erlebnisse wie beispielsweise eine Übernachtung im Freien oder ein Lagerfeuer in der Natur als Abwechslung zum Alltag, ohne viel Zeit oder Geld zu investieren – jedoch zu Lasten der sensiblen Bergnatur. 
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 +Zählanlagen und Besucherschwerpunkte 
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 +Das Netz der Infrarot-Zählanlagen im Nationalpark wurde im Jahr 2025 weiter ausgebaut, die Zähler liefern zuverlässige Zahlen zum Gästeaufkommen an Besucherschwerpunkten im Gelände. „Die Zählanlagen arbeiten ähnlich wie ein Bewegungsmelder, der auf Wärmequellen reagiert. Geht eine Person am Zähler vorbei, registriert das System einen Impuls und zählt: + 1. Die Sensoren sind keine Kameras und machen keine Fotos“, erläutert Bettina Spernbauer, Mitarbeiterin im Besuchermanagement. „Die Zählungen liefern uns wichtige Daten: Für Forschungsprojekte, zur räumlichen und zeitlichen Verteilung der Besucher im Schutzgebiet und deren langfristige Veränderungen, zum Erhalt der touristischen Infrastruktur, zur Planung von Finanzmitteln für den Erhalt der Wege und Steige sowie zur Durchführung von Umweltbildungsmaßnahmen im Gelände“, so Spernbauer weiter. Keinesfalls erfolgt hiermit eine Überwachung. Umso bedauerlicher sind die bewussten, wiederholten Beschädigungen dieser wichtigen und teuren Forschungsgeräte. 
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 +Neben dem [[Königssee]] ist auch das Klausbachtal ein Gästehotspot im Nationalpark. Im August 2025 zählte das Tal durchschnittlich 350 Besucherinnen und Besucher pro Tag, an Spitzentagen kamen knapp 550 Personen. In Summe waren es im Monat August 11.000 Zutritte. Zum Vergleich: Das benachbarte Wimbachtal haben im August 2025 täglich durchschnittlich 250 Menschen besuchtin Summe waren es im August 7.600. Den Wanderweg zur Eiskapelle am Königssee begingen im August 2025 insgesamt 4.500 Personen. Richtung Röthfall am Königssee waren im August 2025 rund 18.000 Gäste unterwegs, an Spitzentagen bis zu 1.500. 
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 +=====Führung durch die Kirche von Urschalling===== 
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 +{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/c-markt_prien_a._chiemsee-michaela-roepke-urschalling.jpg?200w=120&h=120&tok=301344|Weltberühmt ist dabei die Dreifaltigkeitsdarstellung mit drei Häuptern, deren frauenhafte Mittelfigur seit jeher kontrovers diskutiert wird und zu regen Diskussionen führt. Bildrechte: Markt Prien a. Chiemsee }} 
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 +Im Zuge des Priener Winterzauber-Programms, bietet Kirchen- und Gästeführerin Helga Schömmer **am Montag, 5. Januar**, um 14 Uhr eine Führung durch die weithin berühmte Kirche von [[Urschalling]] an. 
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 +Wieder frei gelegte Bilderzyklen aus zwei Epochen zählen zu den am besten erhaltenen im oberbayerischen Raum und versetzen den Zuhörer in die Zeit der Biblia pauperum, einer umfangreichen Bilderbibel des Mittelalters. Viele überraschende Erklärungen die sich in der Bildersprache der Fresken verstecken erklärt Helga Schömmer auf spannende Weise und mit großem Wissen.  
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 +Weltberühmt ist dabei die Dreifaltigkeitsdarstellung mit drei Häuptern, deren frauenhafte Mittelfigur seit jeher kontrovers diskutiert wird und zu regen Diskussionen führt. 
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 +Noch bis Mitte Januar ist in der Kirche die liebevoll gestaltete Krippe vom Ehepaar Abé aufgebaut, über die es auch interessantes und berührendes zu berichten gibt. 
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 +Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt direkt bei Helga Schömmer unter +49 8051 5130Dauer zirka eineinhalb Stunden 
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 +Das Parken direkt an der Kirche ist nicht mehr möglich, Besucherparkplätze sind ausgeschildert. 
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 +=====Alpenländisches Adventsingen in der Pfarrkirche Prien am Chiemsee===== 
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 +{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/2025_adventsingen_c-markt_prien_a._chiemsee.jpeg?200w=120&h=120&tok=e6b56c|Bildrechte: Markt Prien aChiemsee}}
    
 +**Alpenländisches Adventsingen“ in der vollbesetzten Priener Pfarrkirche „Mariae Himmelfahrt“** 
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 +Advent als Zeit der Vorbereitung, der Erwartung und des Hoffens und Weihnachten sind zwei verschiedene Dinge. Das wurde beim diesjährigen „Alpenländischen Adventsingen“ in der vollbesetzten Priener Pfarrkirche „Mariae Himmelfahrt“ gleich zu Anfang deutlich. 
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 +Bereits bei der Begrüßung von Zuhörern und Mitwirkenden durch Sprecher Siegi Götze, stellvertretend für den verhinderten Ortspfarrer H.H. Philipp Werner, aber auch im darauffolgenden Programm, ging es in den Lied- und Instrumentalbeiträgen genau darum. 
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 +Beim einleitenden Instrumentalstück „Ehre sei Gott in der Höhe“, gefühlvoll von den „Bläsern der Frasdorfer Tanzlmusi“ intoniert, wurde die Jahrtausende alte Sehnsucht der Menschheit nach dem Erscheinen eines wirklichen und wahrhaftigen Erlösers deutlich unterstrichen. Auch im darauf folgenden Wortbeitrag und den Liedern „In Nacht und Dunkel liegt die Erd’“, sowie „Rorate, ach tauet ihr Himmel herab“, vorgetragen von den  Rimstinger Sängern mit   ausgereiften, wohlklingenden  Männerstimmen, leuchtete dieses nie versiegende „Menschheitsverlangen“ wieder auf. Peter Anderl von den Inntaler Sängern begleitete die „Rimstinger“ nicht nur auf der Zither, sondern sang auch selbst mit, so dass der  honore Männer-Viergesang zum „Gesangsquintett“ wurde. 
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 +Anderl war es auch, der den „Lindmair Dreigesang“ beim Lied „In einer kalten Winternacht, da ist die Sehnsucht aufgewacht“ und bei deren weiteren Liedbeiträgen mit seinem feinen Saitenspiel bereicherte. Der glockenhelle Gesang von Marlene Lindmair mit ihren Töchtern Constanze und Simone ließ den etwas abgedunkelten, barocken Kirchenraum, unterstrichen durch optimal zueinander passende Singstimmen, für Momente deutlich heller erscheinen. Bei ihren Liedern „O Maria sei gegrüßt und „Maria, du Himmelskönigin“ nahmen nicht nur geschulte Ohren wahr, wie sich das schlichte, einfache Volkslied und der klassische Gesang bei so einem „Alpenländischen Adventsingen“ nahe kommen können. Eine Wohltat für Herz und Sinne. 
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 +Gleiches gilt für die in unseren Breitengraden viel zu selten erlebbaren  Instrumentalstücke der „Innleit“n Geigenmusi“ die durch  den außergewöhnlichen, edlen Klang eines „Orgelportativs“ im Verbund mit Piccoloflöte, zwei Geigen, Gitarre, Kontrabass und Harfe  an das Tobi Reiser Quintett vergangener Jahrzehnte erinnerten, aber auch deutlich eigene Akzente erkennen ließen. 
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 +In den Liedern „Maria ging übers Gebirge“ vorgetragen vom „Lindmair Dreigesang“ und „Als Maria übers Gebirge ging“ von den „Rimstinger Sängern“ huldigte man  der Gottesmutter in feinster Art und Weise, was sich in einer zunehmend andächtigen Stimmung der stattlichen Besucherschar aus Nah und Fern niederschlug. Die bewegenden Texte zur Herbergssuche endeten mit der Erkenntnis, dass im „Ehre sei Gott in der Höhe“ die Ehre Gottes vor dem so sehr ersehnten „Frieden auf Erden“ stehe. Erst wenn wir an erster Stelle Gott die Ehre geben, so hieß es da, könnte es zum notwendigen Frieden auf Erden kommen, sowohl für den Einzelnen als auch für die Völker. Dazu passend erklangen die Lieder „Nacht’ns spaat, so umm’ra Neune “ von den Rimstinger Sängern und „Was is eppa da wohl gscheg’n“ vom Lindmair Deigesang.
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 +Den fulminanten Schlusspunkt setzten, vom Klang der mächtigen Kirchenglocken begleitet, die Bläser der „Frasdorfer Tanzlmusi“, ehe die Zuhörer unter dem erbetenen Verzicht auf den, da und dort auch in Kirchenräumen „üblich“ gewordenen Schlussapplaus, beeindruckt das Gotteshaus verließen.
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 +Frau Marlene Anner als Organisatorin des Ganzen im Auftrag des „Prien Tourismus“ galt schließlich noch ein besonderer Dank für ihre wertvolle Arbeit und die ausgewogene Zusammensetzung aller beteiligten Gesangs- und Musikgruppen. 
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 +Text: Siegi Götze , 7.12.2025
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 =====Prien on Ice – Winterwald am Wendelsteinpark===== =====Prien on Ice – Winterwald am Wendelsteinpark=====
  
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 Alle Veranstaltungen sind im regulären Eintritt enthalten. Weitere Informationen sind auf der Website des Prienavera Erlebnisbads erhältlich: prienavera.de  Alle Veranstaltungen sind im regulären Eintritt enthalten. Weitere Informationen sind auf der Website des Prienavera Erlebnisbads erhältlich: prienavera.de 
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 +====="Vielfältig. Vertikal. Wild" =====
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 +{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/np_bgl_neu.jpg?200w=120&h=120&tok=0e44f8|Dr. Christian Barth, Amtschef im Bayerischen Umweltministerium, Nationalparkleiter Dr. Roland Baier und Marcus Pertold, Abteilungsleiter im Bayerischen Umweltministerium (v.l.), stellten die neue Broschüre kürzlich der Öffentlichkeit vor.}}
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 +**Nationalpark präsentiert neue Wildnisbroschüre**
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 +Der Reichtum an Tieren, Pflanzen, Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im Nationalpark Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks Berchtesgaden nachgewiesen. 
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 +Die neue 40-seitige und aufwendig gestaltete Broschüre mit dem Titel „Vielfältig. Vertikal. Wild“ zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebensräumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Darüber hinaus stellt das neue Heft den Prozessschutz als wesentliche Aufgabe des Nationalparks heraus und erläutert die Folgen des Klimawandels für die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften. Die Broschüre soll für die intakten Lebensräume und die enorme Artenfülle im Nationalpark begeistern. Sie richtet sich an alle Altersgruppen, Gäste und Einheimische gleichermaßen und findet in der Bildungsarbeit des Nationalparks Anwendung. 
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 +Das Heft kann hier kostenfrei bestellt werden: 
 +www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de/formulare/wildnisbroschuere.htm
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 +=====Projektergebnisse vorgestellt: Nachhaltige Almwirtschaft im Klimawandel=====
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 +{{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/np_bgl_projektvorstellung.jpg?200w=120&h=120&tok=a1a778|Bei der Präsentation der Forschungsergebnisse zum Projekt „Almwirtschaft im Klimawandel“ (v.l.): Georg Fegg (Bezirksalmbauer Berchtesgaden), Nationalparkleiter Dr. Roland Baier, Maria Stöberl (Geschäftsführerin Verband der Forstberechtigten im Chiemgau e.V.), Prof. Dr. Jörg Ewald (HSWT), Hans Maltan (Nationalpark Berchtesgaden).}}
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 +**Von 2021 bis 2025 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und des Nationalparks Berchtesgaden erforscht, wie sich der Zeitpunkt des Almauftriebs auf die Produktivität, die Futterqualität sowie auf die Pflanzen- und Insektenarten auf Almflächen auswirkt.** 
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 +Am Forschungsprojekt beteiligten sich sechs Almen im Nationalpark und zwei im Umfeld. Kürzlich wurden erste Ergebnisse im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden vorgestellt.
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 +Für die Almen bedeutet der Klimawandel unter anderem einen früheren Wachstumsbeginn und eine verlängerte Vegetationsperiode sowie eine erhöhte Produktivität der Almflächen. Für einen frühen Almauftrieb sprechen ein höherer Proteingehalt im Futter, außerdem nehmen die Deckungsgrade von Pflanzenarten des Wirtschaftsgrünlandes bei früher Beweidung zu. Ein späterer Almauftrieb fördert das Vorkommen von Wildbienen und Zikaden ebenso wie Biotopzeigerarten höherer Lagen. Wichtig ist daher ein Mosaik aus früher und später Beweidung, so wie es auf den Almen bereits umgesetzt wird. 
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 +Studienleiter Prof. Dr. Jörg Ewald von der HSWT stellte heraus, dass die Almen im Nationalpark mit bis zu 240 verschiedenen Pflanzenarten pro Alm zu den Spitzenreitern in ganz Europa zählen. 
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 +Nationalparkleiter Dr. Roland Baier bedankte sich bei allen Beteiligten und vor allem bei den Almbäuerinnen und Almbauern für ihre große Unterstützung des Projektes: „Uns ist es wichtig, die Almwirtschaft für den Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark und für die Sicherung des Futterertrages an den Klimawandel anzupassen. Das kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelingen!“ 
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 +Bezirksalmbauer Georg Fegg sieht in den Forschungsergebnissen eine Bedeutung über die Nationalparkgrenzen hinaus: „Die durchgeführte Studie im Nationalpark zum früheren Auftrieb der Weidetiere ist auch für Almflächen außerhalb des Nationalparks von großer Bedeutung und sehr wichtig.“ 
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 +Weitere Ergebnisse des Projekts werden in der nächsten Ausgabe des Nationalpark-Magazins „Vertikale Wildnis“ (Nr. 27, Erscheinungstermin KW 52) veröffentlicht.
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aktuelles.1765195203.txt.gz · Zuletzt geändert: 2025/12/08 12:00 von gfreund